Steckbrief
Die Entstehung und Stationen des Sport Clubs Mainsondheim
Im Jahre 1923 wurde der erste Sportplatz am Ochsenwasen errichtet. Dort trat zum ersten Mal eine Mainsondheimer Fußballmannschaft zu einem Fußballspiel gegen Bibergau an. 1925 wurde der Platz vom neuen Gutspächter Wörner umfunktioniert und als Ackerland genutzt. Als Ersatz baute man mit jungen interessierten Leuten einen neuen Platz an der Kiesgrube. 1934 wurde die DJK Mainsondheim aufgelöst, da sie eine eventuelle Gegenrolle zur Hitlerjugend spielen könnte. So lautet es zumindest in der Ortschronik Mainsondheims.
Am 27.12.1947 fand dann die eigentliche Gründung des SC Mainsondheim statt. Da der alte Sportplatz an der Kiesgrube ja noch bestand, konnte sofort der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. 1948 wurde dann mit einer neuen 1. Mannschaft angetreten. Eine Jugendmannschaft wurde dann 1949 gegründet, welche von nun an den SC Mainsondheim auch im Jugendbereich erfolgreich vertrat. Wegen einer verstärkten Kiesausbeute im Jahre 1956, fiel nun schon der 2. Sportplatz des SCM zum Opfer. Doch schon 1958 konnte ein neuer Platz eingeweiht und übernommen werden. Der gesamte Spielbetrieb musste in den Jahren 1964 - 1968 komplett eingestellt werden da es an genügend Spielern mangelte. Aber schon 1968 gab es wieder eine A - Jugendmannschaft und man konnte wieder am Spielbetrieb teilnehmen. 1970 konnte auch schon wieder eine 1. Mannschaft gemeldet werden.
1976 wurde dann das neue Vereinsheim des SCM gebaut und mit einer großen Einweihungsfeier gebührend eingeweiht. Seit 1976 betreibt der SCM mit dem TSV Albertshofen eine Spielergemeinschaft im Jugendbereich.

stehend von links nach rechts, im weißen Trikot:
WILD, Vinzenz; HARTMANN, August; HARTMANN, Gregor; KÄMMERER, Adalbert; HARTMANN, Alfons; HARTMANN, Theodor; DOTTERWEICH, Michael; GALLENA, Andreas;
liegend: DOTTERWEICH, Sebastian; SCHAMBERGER, Alfons; LUDWIG, Hans;
Schiedsrichter: SCHMITT, Johann aus Albertshofen

1976 im Oktober wurde auch eine Damengymnastik Abteilung gegründet. Das 30 jährige Vereinsjubiläum konnte im Jahre 1977 gefeiert werden. 1980 wurde die 8000 Watt Flutlichtanlage in Betrieb genommen und ermöglichte von nun an ein Training in den Abendstunden. Der alte Platz wurde 1983 vergrößert und in Eigenleistung als Rasenplatz angelegt. 1985 konnte der SCM ein Grundstück von der Stadt Dettelbach auf 30 Jahre pachten und wiederum in Eigenleistung als 2. Rasenplatz anlegen. 1987, rechtzeitig zum 40 jährigen Vereinsjubiläum, ermöglicht durch Spenden und Anteilkauf, wurde nun auch eine Fahne erworben und geweiht.
Rechtzeitig zum 40. Jubiläumsjahr 1987 können die Mainsondheimer auch einen großen sportlichen Erfolg feiern.
Erstmals gelang es der 1. Mannschaft des SCM unter ihrem Spielertrainer Franz-Josef Rüdling, die Meisterschaft ungeschlagen zu erringen und damit direkt in die B-Klasse aufzusteigen. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass es in ganz Unterfranken nur vier Mannschaften gelang, ungeschlagen die Meisterschaft zu holen.
Der wohl souveränste aller Meister im Fußballkreis Kitzingen kommt dieses Jahr aus Mainsondheim.
"Wir wollten an der Spitze mitspielen" äußerte Spielertrainer Franz-Josef Rüdling, gibt aber gleichzeitig zu, dass man beim SCM schon mit dem Aufstieg geliebäugelt hat.
Als Mannschaft der Superlative
zeigte sich die Elf von Franz-Josef Rüdling in der abgelaufenen Spielzeit. Ohne Niederlage, mit dem treffsicheren Sturm und der besten Abwehr war der SCM beste Heim- (24:2 Punkten, 60:14 Tore) und Auswärtsmannschaft (22:4 Punkte, 37:10 Tore). Mit dieser außergewöhnlichen Leistung konnte der Meister nur Mainsondheim heißen.
Die Meister Mannschaft von 1987 ging in die Vereinsgeschichte ein. Jeder der Spieler, Trainer und Co-Trainer wurden mit der Verdienstnadel des SC Mainsondheim ausgezeichnet und durften sich ins Vereinsbuch eintragen. Für besondere Dienste wurde dem Spielertrainer, Franz-Josef Rüdling und dem Co-Trainer, Günter Liebl, so wie der gesamten Mannschaft herzlich gedankt.
1987 - Meister der C-Klasse - ungeschlagen

Hinten von links: 1.Vorsitzender des SCM Bruno Michel, Co-Trainer Günter Liebl, Peter Kapp, Gerald Burkard, Jürgen Böhm, Jürgen Apfelbacher, Claus Oppel, Gerd Kapp, Vinzenz Pfannes, 2. Vorstand Alfons Hartmann.
Vorne von links: Klaus Gasche, Josef Apfelbacher, Uwe Schlegelmilch, Lothar Apfelbacher, Burkard Burger, Thomas Liebl, Franz Rüdling, Gerhard Kapp.
1989 - Stadtpokalsieger in Dettelbach

Von Oktober 1991 bis Februar 1992 konnte das Sportheim in Eigenleistung um- und angebaut werden. 1993 wurde der Kauf eines Personal Computers beschlossen um die Vereinsgeschäfte zu erleichtern. 1994 wurden die WC Anlagen komplett saniert. Ebenfalls 1994 wurde Herr Peter Kapp zum 1. Vorstand des SC Mainsondheims gewählt. 1995 wurde durch den Ausschuss eine Ehrensatzung ausgearbeitet und beschlossen. 1996 wurde der Bau einer Doppelgarage mit Wasser und Stromanschluss am Trainingsplatz ermöglicht, welches wieder mit enormer Eigenleistung durchgeführt wurde. Das Sportheim wird nun im 22. Jahr unentgeltlich und in Eigenregie betrieben worauf der Sport Club Mainsondheim besonders stolz ist. Auch der Erhalt der B-Klasse wurde im letzten Spiel noch geschafft. Somit kann der SCM beruhigt und schuldenfrei auf ein 50 jähriges Vereinsjubiläum am 4. - 6. Juli hinarbeiten.
Alle Vorsitzenden des SC Mainsondheims zwischen 1947 und 2012:
1947 - 1949 Döllgast, Hans
1949 - 1950 Krauss, Eduard
1950 - 1952 Schamberger, Alfons
1952 - 1956 Högner, Paul
1956 - 1970 Strauss Aquilin
1970 - 1975 Kapp, Fritz
1975 - 1994 Michel, Bruno
1994 - 1998 Kapp, Peter
1998 - 2002 Rottler, Peter
2002 - 2006 Pfannes, Hermann
2006 - 2010 Hehn, Andreas
2010 - Mrugalla Patrik
Gründungsmitglieder:
Fleischmann, Arthur; Gallena, Adolf;
Gallena, Hans; Gallena, Karl;
Hartmann, Willi; Kapp, Fritz;
Kapp, Lorenz; Krauss, Eduard;
Luckhaus, Siegfried; Schamberger, Philipp;
Strauss, Aquilin; Wegmann, Georg;
Wörner, Heinrich